Mein selbstständiger Unterricht hat begonnen und mit ihm hat auch mich der allgemeine Stress der Referendare eingeholt. Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsvorbereitung, wann ist endlich wieder Wochenende?
Ich habe durch meine Fächer Physik und Erdkunde nur zweistündige Kurse und unterrichte leider auch keine Klasse in beiden Fächern. Um so mehr Namen muss ich lernen. Nach fünf Wochen bin ich noch immer nicht bei allen Namen sicher. Das scheint zwar nicht ungewöhnlich zu sein, ärgert mich aber dennoch.
Nun sind auch noch Ferien – danach sind mir sicherlich wieder mehr Namen ungewiss.
In den fünf Wochen habe ich drei, nein vier, fünf weitere Hospitationen gehabt. Eine davon bei meiner Hauptseminarleitung, alle anderen als KGH oder von meinen Mentoren. More »
März 28th, 2012 | Category: Referendariat, Unterrichtsreflexion |
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Take my car
Am Wochenende war ich mal wieder für meinen Verein unterwegs – auf einem Lehrgang in Uelzen, ziemlich nah an unserem Material-Lager. Da ich vom letzten Sommer und etlichen vorhergegangenen Lehrgängen noch ganz viel Material in meinem Keller eingelagert hatte das dem Verein gehört, brauchte ich ein Auto, weil sich das alles unmöglich mit dem Zug transportieren lässt.
Aber – ich habe gar kein Auto!
Also habe ich mir wie immer eins bei Sixt reserviert: Einen Golf für 2 Tage. Der kostet mich rund 110 Euro Plus Sprit. Viel Geld.
Zum Glück erinnerte ich mich an einen Tipp den ich von meiner ehemaligen Nachbarin auf Facebook erhalten habe: Tamyca.de. Das ist eine Vermietungsagentur für private Autos. Solche Dienste sind gerade ja ganz groß im kommen.
Wollte ich auch immer schon mal ausprobieren.
Hab ich dann auch. More »
März 14th, 2012 | Category: Allgemeines, Ansichtssache, Links |
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Facebook auf LCD
Vor einigen Monaten wollte ich meinen Facebook-Ausstieg beginnen.
Aus Gründen.
Hat aber nicht funktioniert.
Ebenfalls aus Gründen. Allerdings aus Anderen.
Facebook
Viele meiner Freunde sind auf Facebook registriert. Ich schätze, es sind so etwa 80 – 90%. Vermutlich bin ich auch gar nicht mit allen auf Facebook befreundet die dort registriert sind. Andererseits zähle ich aber auch nicht alle 235 Leute, die sich derzeit in meiner Friendlist befinden, zu meinen Freunden.
In meiner Friendlist finden sich Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen: Einen sehr großen Teil machen ehemalige Kommilitonen aus. Teilweise überschneiden sich diese mit Freunden und Bekannten aus einem Verein in dem ich aktiv bin und der einen (großen?) Teil seiner internen (und externen?) Kommunikation über Facebook organisiert. Ein weiterer Teil meiner “Friendlist-Bewohner” sind aktuelle und ehemalig Arbeitskollegen sowie Freunde aus anderen Zusammenhängen, Familienmitglieder oder auch mehr oder weniger flüchtige aber interessante Bekanntschaften aus den unterschiedlichsten Ecken meines Lebens. Meine eigenen Schüler finden sich (natürlich) nicht in meiner Friendlist. More »
Februar 19th, 2012 | Category: Ansichtssache, Internet |
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Stoffkreislauf Bodenbildung
Heute hat mit der
Kernphase 1 der Ernst der Ausbildung begonnen. Mein erster Oberstufen-Kurs hatte Geographie zum Thema
Bodenkunde. Genau genommen unterrichte ich in diesem Kurs schon seit
vergangener Woche, daher war es nicht mehr mein erstes Kommando.
Nachdem mir meine Schüler in der vergangenen Woche im Feedback mehrfach meldeten, ich solle ruhig etwas strenger sein, meldete mir das heute niemand mehr. Dafür wurde eine sehr strenge Unterrichtsführung bemängelt. #Mimimi
Ein ausgewogenes Mittel zu finden wird die Herausforderung der kommenden Wochen.
Es hat auch alles ganz wunderbar funktioniert. Ich wusste, was ich von den Schülern wollte, die Schüler schienen zu merken, was ich von ihnen will, alle haben ganz toll mitgearbeitet. Nur mein Zeitmanagement innerhalb der Stunde ist etwas durcheinander geraten. Das ist allerdings nicht weiter schlimm, ich gehe davon aus, dass ich sehr schnell ein Gefühl dafür entwickeln werde, was realistisch in einer Stunde zu schaffen ist und was nicht.
Ein weiterer Punkt auf meiner Agenda.
Der eigentliche Grund meines heutigen Artikels ist aber meine Planung für morgen. More »
Februar 1st, 2012 | Tags: Unterrichtsvorbereitung, Zeitmanagement | Category: Referendariat |
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Vor mehreren Jahren überlegten wir beim VfJ gemeinsam, wie wir unsere Arbeit effizienter gestalten könnten. Viele Leute arbeiten dort ehrenamtlich daran, den Verein in Betrieb zu halten. Technisch sind wir dabei meistens auf aktuellem Stand. Wir nutzten damals schon die Lernplattform CommSy um Materialien zu verwalten. Das eigentliche Problem liegt aber – wie wir schnell feststellten – nicht in den Tools, es liegt bei den Leuten die die Dinge erledigen (sollten).
Aber der Reihe nach.
Auf der Suche nach einem besseren Workflow wurde ich von Michi auf das Zeitmanagementsystem “Getting Things Done” (GTD) von David Allen aufmerksam gemacht (noch einmal: Vielen Dank dafür!). David Allen ist ein Zeitmanagement-Guru und sein System ist ganz schön komplex. Zum Glück ist es praktisch beliebig skalierbar und genau das habe ich getan. More »
Januar 31st, 2012 | Tags: Aufgaben, GTD, Zeitmanagement | Category: Referendariat |
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Expedition in die Zeitmanagement-Wüste
Es ist Mittwoch Abend. Bis Mittwoch kommender Woche stehen mir etwa dreieinhalb Tage für Vorbereitungen zur Verfügung. Mittwoch beginne ich mit meinem Unterricht und den möchte ich gerne sehr gut – und zügig vorbereiten. Sechs Doppelstunden.
Soweit es irgendwie möglich ist, will ich unbedingt ganze Unterrichtseinheiten planen. Dann bleibt mir – so hoffe ich zumindest – die laufende, umfangreiche Vorbereitung erspart und es genügt wenn ich die dann vorhandene Vorbereitung nur kurz anpasse. Außerdem schaffe ich mir so Luft um gleich mit den Planungen für die nächsten Unterrichtseinheiten zu beginnen. So ist zumindest der Plan.
In Physik ist erstmal überall ziemlich klar, was Thema ist, teilweise habe ich auch schon umfangreiches Material – teilweise aber auch noch nicht. Und dann ist da noch Geographie…
Lustiger Weise muss ich gerade feststellen, dass ich von den Unterrichtseinheiten für Montag und Dienstag schon eine grobe Vorstellung besitze. Ich fange aber am Mittwoch an. Die Geo-Einheit für den Mittwoch – Bodenkunde – will ich morgen unbedingt fertig entwickeln. Die Physik-Einheit 7: Mechanik will ich auch morgen noch schaffen. Dazu habe ich schon eine ganze Menge gutes Material und ich werde sie in zwei Klassen paralel unterrichten. Damit wäre dann schon mal die Hälfte geplant.
Der Plan steht also – mal schauen, ob ich ihn morgen auch umsetzen kann.
Januar 26th, 2012 | Tags: Unterrichtsvorbereitung, Zeitmanagement | Category: Referendariat, Referenzrahmen |
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Ein Schiff bei Nacht im Hamburger Hafen.
Hamburg ist meine Heimat. Hier bin ich zu Hause.
Ich liebe die trockene, distanzierte, kaufmännische Art der Hamburger. Einige beschreiben sie als unterkühlt – mir erscheint sie gerade wohltemperiert. Und ich liebe den Hafen. Es ist ein magischer Ort. Vom nördlichen Elbufer aus kann man das geschäftige Treiben beobachten. Rund um die Uhr. Ohne Unterbrechung.
Für viele mag es unverständlich erscheinen, doch für mich gibt es kein schöneres Gefühl, als nach einer langen Reise über die A7 in Richtung Norden zu rollen und den Hafen zu durchqueren. Zu jeder Tageszeit der gleiche, unbeschreibliche Anblick: Container-Riesen beim Beladen und Löschen & Barkassen vor hamburgs malerischen Skyline.
Der Hafen – und damit die Seefahrt – haben Hamburg zu dem gemacht, was es heute ist: Meine Heimat.
Die Seefahrt hat mich schon immer fasziniert. Auf einem alten Dreimaster den Ozean zu überqueren war schon immer ein ganz großer Traum von mir. Leider habe ich weder ein Kapitänspatent noch ein Segelschiff.
Vor einigen Tagen habe ich jedoch eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Es war im Geographieunterricht – vielmehr danach, bei der Reflexion. More »
Januar 23rd, 2012 | Category: Referendariat, Unterrichtsreflexion |
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Bewässerungssysteme für die iberische Feedback-Halbinsel und die Punjabi-Zeitmanagementwüste
Es ist viel passiert. So viel, dass ich keine Zeit gefunden habe um hier davon zu berichten. Das soll nun folgen. Als erstes hat sich meine Lernlandkarte vorsichtig entwickelt – zwei Wüsten wurden entdeckt. In der Wüste des Zeitmanagements soll sich jedoch auch die Oase der Unterrichtsplanung finden. Man darf gespannt sein.

Eine Wandtafel hilft bei der Unterrichtsplanung
Das Zeitmanagement erscheint mir eines der drückensten Probleme im Referendariat zu sein. Refis haben ja nie für irgend etwas Zeit, jammern häufig darüber und alle haben Verständnis. Wenn es möglich ist, durch eine sinnvolle Struktur hier etwas Luft zu gewinnen, wäre das ein großer Erfolg.
Bei meinen Überlegungen (die ich noch einmal gründlich anstellen möchte – vielleicht können wir ja eine Sammlung in den Kommentaren machen?), was im Ref. denn alles Zeit benötigt, ist mir zunächst die Unterrichtsplanung eingefallen, die ja immer und immer wieder anliegt. Die Unterrichtsplanung wird also meine Erste Baustelle die ich dahingehend optimieren will, Zeitverschwendungen zu vermeiden.
Mein erster Versuch ist die Auslagerung der Planung auf eine große Wandtafel. Da ich solche Planungen aus irgend einem Grund lieber handschriftlich mach (eine kleine Kritzelei auf dem Computer kostet doch (noch) erheblich mehr Zeit), Zettel aber schnell unübersichtlich werden, erscheint mir das ganz geschickt.
Wie ich dabei vorgehe erkläre ich später genauer. Jetzt muss los ich erst einmal zu meiner nächsten Hospitation.
Wie plant Ihr denn Euren Unterricht?
Januar 17th, 2012 | Category: Referendariat, Referenzrahmen |
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Referendariat 3. Woche. Mittlerweile haben meine beiden Fachseminare begonnen – Physik und Geographie. Morgen findet Physik wieder statt. Der Physik-Fachseminarleiter wirkt sehr entspannt und gibt sich alle Mühe, auch uns zu beruhigen. Die Aufregung, sagt er, käme später ja eh von ganz alleine.
Bisher habe ich von meiner Schule einen sehr positiven Eindruck. Alles scheint gut organisiert. An unserem ersten Tag in der Schule hatten wir einen Termin mit dem Schulleiter – den ganzen Vormittag hat er sich Zeit für uns genommen, über die Schule erzählt, Kollegen vorgestellt und uns durch die Schule geführt. Dabei fiel mir auf, dass er immer in irgend welche Räume reingegangen ist ohne vorher zu klopfen. Das erscheint mir irgendwie unhöflich – die Kollegen sind das aber offenbar gewohnt, niemand erscheint überrascht. Das scheint an der Schule so üblich zu sein. Auch bei meinen späteren Hospitationen schlich sich der Schulleiter gelegentlich einfach in den Klassenraum hinenin, ohne dass ich das sofort bemerkt hätte. Genauso bei Fachkonferenzen.
Bei der Vorstellung der Schule erklärte er uns auch, wie bestimmte Aufgaben an der Schule verteilt seien und wer wofür zuständig sei. Den Vertretungsplan macht…, Wenn Euch mal ein Achtklässler nervt…, Wenn Ihr mal Hilfe beim Kopieren benötigt…, Aber was macht eigentlich ein Schulleiter? Anja, sag doch mal, was mache ich hier eigentlich den ganzen Tag?…
Witzig. Ich habe den Eindruck, dass mein Schulleiter sehr gut deligieren kann. Er leitet offenbar ein sehr gut eingespieltes Team. So bleibt ihm viel Zeit alles zu beobachten und zu zu hören. Sehr genialer Führungsstil. Er sorgt sich dafür, dass an der Schule alles rund läuft und bekommt es mit, wenn irgendwo Probleme aufgefangen werden müssen.
Sicherlich erledigt er nebenbei auch noch eine Menge Anderes – aber davon bekomme ich einfach (noch) nichts mit.
Dezember 13th, 2011 | Category: Referendariat |
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Noch ist alles schwarz-weiß
Es ist nötig zu schiffen – oder so ähnlich.
Der heutige Tag stand ganz unter dem Zeichen von Portfolios und Lern-Landkarten. Ein Portfolio habe ich zum Glück schon an der Uni erstellt. Daher weiß ich, dass mir so ein Protfolio neben viel Arbeit eine Menge “Wachstum” bereitet.
Lernlandkarten sind neu für mich – scheinen mir aber ebenso fruchtbar zu sein. Ich habe schon eine Idee für das Design aber heute nicht mehr die nötige Muße um mich daran zu setzen.
Es soll eine Weltkarte im “Risiko”-Stil werden auf der verschiedene Kontinente die Bereiche des Referenzrahmens abbilden. Einzelne Länder stellen dann einzelne Aspekte dar.
Anders als bei Risiko soll aber nicht das Ziel sein die ganze Welt zu erobern. Statt dessen will ich möglichst die ganze Welt kartografieren (sie also theoretisch kennen), sie erforschen (also mich daran ausprobieren) um schließlich diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen mit der ganzen Welt einzugehen (sie also ggf. in meine Lehrerpersönlichkeit aufgenommen zu haben).
Sobald ich die Idee umgesetzt habe werde ich die Landkarte hier einkleben bzw. die verschiedenen Stadien der Entstehung der Lernlandkarte hier dokumentieren.
November 3rd, 2011 | Category: Referenzrahmen |
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