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	<title>KonstantinK.net &#187; Soziales</title>
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		<title>KonstantinK.net</title>
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	<itunes:author>KonstantinK.net</itunes:author>
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		<title>#unibrennt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[#unibrennt]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Europaweites Netzwerk von Studierenden ist entstanden. Das Netzwerk hat enormes Potential - leider wird es noch nicht genutzt.
Ich frage: Warum gibt es noch keine europäische Studierenden-Konferenz die das Ziel hat Studium neu zu denken? Warum gibt es keine Studierenden-Konferenz die Studiengänge entwickelt die zu gebildeten Absolventen führen, die zu Freiheit in der Bildung und Lehre führen, die zu Mitbestimmung führen, die Studierende als Teil des Bildungsprozesses verstehen und nicht als zu beschulende Objekte, Studiengänge die tatsächlich eine Mobilität zwischen den Universitäten ermöglichen, Studiengänge die studierbar sind und für alle Menschen zugänglich sind?<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2009/11/17/unibrennt/' addthis:title='#unibrennt' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Uni brennt. <a href="http://unsereunis.de/" target="_blank">Europaweit</a> in über <a href="http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&#038;ie=UTF8&#038;oe=UTF8&#038;source=embed&#038;msa=0&#038;msid=116283369278129786033.0004778dfa81fb402d565&#038;ll=49.781264,12.348633&#038;spn=15.022893,39.506836&#038;z=5" target="_blank">50 Städten</a>.<br />
Damit ist ein Netzwerk entstanden, ein Netzwerk von Menschen, die die eine Idee verbindet, ein Netzwerk das sich über ganz Europa spannt.</p>
<p>Es ist ein Netzwerk von Studierenden, die erkannt haben und sich dagegen wehren, dass Uni &#8211; so wie sie derzeit arbeitet &#8211; keine gebildeten Absolventen, höchstens funktionierende Rädchen produziert.</p>
<p>Die Forderungen der Studierenden richten sich meist gegen die Bologna-Reform und die damit einhergehende Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen, gegen die Verkürzung der Regelstudienzeiten, gegen die Verschulung des Studiums, gegen Studiengebühren, gegen die Abschaffung der Freiheit von Forschung, Bildung und Lehre und gegen den Abbau von demokratischen Strukturen an Universitäten.</p>
<p>Das Besondere an diesem Netzwerk ist, dass es aus unserer Zeit stammt, es ist ein Kind des Web 2.0 Ein zeitgemäßes Netzwerk &#8211; das ist ein bisher unverstandener Vorteil.</p>
<p>Die Studentenproteste der 1960er Jahre waren zeitgemäß &#8211; wenngleich gegen Ende sicherlich übertrieben &#8211; sie waren etwas neues. Und die Politik war darauf nicht vorbereitet, sie war damit überfordert. Die Folgen waren weitreichende, gesellschaftliche Veränderungen. Man mag diese Veränderungen begrüßen oder ablehnen &#8211; es bleibt aber Fakt, dass sie passierten weil die Politik sie nicht verhindern konnte.<br />
Heute wären derartige Proteste zwecklos. Die Politik lernt dazu, die Traumtänzer lägen schneller als sie &#8220;Bildung für alle!&#8221; schreien können in Plastikhandschellen auf dem Rathausmarkt.</p>
<p>Wer heute etwas bewegen möchte muss es zeitgemäß tun. Die Politik beweist uns ja immer wieder <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" target="_blank">eindrucksvoll</a>, dass sie in unserer Gegenwart noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble" target="_blank">nicht angekommen</a> ist.</p>
<p><strong>Ich frage:</strong> Warum gibt es noch keine europäische Studierenden-Konferenz die sich zum Ziel gesetzt hat das Studium neu zu denken? Warum gibt es keine Studierenden-Konferenz die Studiengänge entwickelt die zu gebildeten Absolventen führen, die zu Freiheit in der Bildung und Lehre führen, die zu Mitbestimmung führen, die Studierende als Teil des Bildungssystems verstehen und nicht als zu beschulende Objekte, Studiengänge die tatsächlich eine Mobilität zwischen den Universitäten Europas ermöglichen, Studiengänge die studierbar sind und für alle Menschen &#8211; gleich welcher Herkunft &#8211; zugänglich sind?<br />
Diese Konferenz kann immernoch Hochschulpräsidenten und Präsidentinnen, Professoren und Professorinnen einladen an den neuen Studiengängen mit zu wirken.</p>
<p><strong>Ich frage:</strong> Wenn wir Demokratie an den Hochschulen fordern, warum nehmen wir ihre Gestaltung nicht einfach selber in die Hand? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie#Deutschlands_Weg_zur_Demokratie" target="_blank">Welche</a> funktionierende Demokratie hat das das Privileg, die Demokratie als Geschenk erhalten zu haben?</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2009/11/17/unibrennt/' addthis:title='#unibrennt' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div> <p><a href="http://konstantink.net/?flattrss_redirect&amp;id=362&amp;md5=6a4d2c30710921399804e39cdf0fe90a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantink.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Laien zensiert: Deine Stimme gegen Internetzensur!</title>
		<link>http://konstantink.net/2009/05/19/von-laien-zensiert/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 21:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konstantin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pläne der Bundesfamilienministerin eine täglich aktualisierte, geheim zu haltende Auflistung von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten an Internetprovider herauszugeben trifft nicht nur beim CCC aus gutem Grund auf Ablehnung. Die Tatsache, dass diese vom BKA zu führende Liste geheim bleiben muss (wäre ihre Veröffentlichung schließlich kriminell und im Übrigen kontraproduktiv) ist ein Problem. Hier entsteht [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2009/05/19/von-laien-zensiert/' addthis:title='Von Laien zensiert: Deine Stimme gegen Internetzensur!' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/128/1612850.pdf" target="_blank" title="Gesetzentwurf der CDU/CSU und SPD zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzwerken">Pläne</a> der Bundesfamilienministerin eine täglich aktualisierte, geheim zu haltende Auflistung von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten an Internetprovider herauszugeben trifft nicht nur beim <abbr title="Chaos Computer Club">CCC</abbr> aus gutem Grund auf Ablehnung.<br />
Die Tatsache, dass diese vom <abbr title="Bundeskriminalamt">BKA</abbr> zu führende Liste geheim bleiben muss (wäre ihre Veröffentlichung schließlich kriminell und im Übrigen kontraproduktiv) ist ein Problem. Hier entsteht eine Infrastruktur, die die Zensur des Internets in Deutschland ermöglicht. Wer soll denn kontrollieren, dass diese Liste tatsächlich ausschließlich dem angegebenen Zweck dienen wird? Das Familienministerium? Das BKA selber?<br />
Dass Anleitungen zum Bau von Bomben oder rechtsextremistische Volksverhetzung im Internet zu ist finden wir ja auch alle doof, und wenn wir schon die Möglichkeiten haben, dann wäre es ja geradezu unverantwortlich, diese nicht zum Schutze der Bevölkerung zu nutzen&#8230;</p>
<p>Davon abgesehen ist die Idee, den Zugang zu kriminellen Inhalten zu erschweren meiner Meinung nach der falsche Weg. Vielmehr muss die Bereitstellung derartiger Inhalte verhindert werden. Derartige Inhalte müssen vom Netz genommen werden und ihre Verfasser mit rechtsstaatlichen Mitteln verfolgt werden &#8211; auch wenn das sicherlich komplizierter und deutlich teurer ist.</p>
<p>Der <a href="http://ccc.de" target="_blank" title="Der CCC im Internet">Chaos Computer Club</a> tritt für ein Menschenrecht auf weltweite, ungehinderte Kommunikation ein. In diesem Sinne <a href="http://ccc.de/updates/2009/aufruf-petition?language=de" target="_blank" title="Artikel des CCC zum Petitionsantrag">empfielt</a> der CCC jedem Bürger die bis zum 16. Juni laufende <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank" title"direkt zur Petition an den Deutschen Bundestag">Petition gegen die Internet-Sperren zu unterzeichnen</a>.</p>
<p>Wer nicht will, dass die Internetausdrucker heimlich beliebige missliebige Seiten in unserem Netz zensieren, anstatt die wirklich illegalen Inhalte mit rechtstaatlichen Mitteln zu entfernen, der wird jetzt aktiv!</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2009/05/19/von-laien-zensiert/' addthis:title='Von Laien zensiert: Deine Stimme gegen Internetzensur!' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div> <p><a href="http://konstantink.net/?flattrss_redirect&amp;id=315&amp;md5=1e255f5a0acc819439ad4f7cb8a0d9ed" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantink.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwedische Mentalität</title>
		<link>http://konstantink.net/2006/10/14/schwedische-mentalitat/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Oct 2006 19:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[habe gerade einen Blog-Artikel gefunden, der mir wirklich mal gefallen hat. Er dreht sich in der Hauptsache um Trampelpfade und die Menschen, die damit &#8220;umgehen&#8221;&#8230; schwedische Mentalität<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2006/10/14/schwedische-mentalitat/' addthis:title='Schwedische Mentalität' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>habe gerade einen Blog-Artikel gefunden, der mir wirklich mal gefallen hat.<br />
Er dreht sich  in der Hauptsache um Trampelpfade und die Menschen, die damit &#8220;umgehen&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2006/01/konsumentenorie.html">schwedische Mentalität</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2006/10/14/schwedische-mentalitat/' addthis:title='Schwedische Mentalität' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div> <p><a href="http://konstantink.net/?flattrss_redirect&amp;id=15&amp;md5=bd3675cf1a52849a4422b56723ff20e1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantink.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zukunft?</title>
		<link>http://konstantink.net/2006/06/29/zukunft/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jun 2006 12:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Visionen der Zukunft fastzinieren. Oftmals werden sie in dunklen Farben gemalt. Zu gerne werden sie als Spinnerei von Verschörungstheoretikern abgetan. Doch was ist, wenn sie sich eines Tages bewarheiten? Mir begegnete gerade eine recht populäre, und noch relativ junge Theorie. Eine hübsche Zusammenfassung findet sich hinter folgendem Bild. Enjoy it. If you can.<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2006/06/29/zukunft/' addthis:title='Zukunft?' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Visionen der Zukunft fastzinieren. Oftmals werden sie in dunklen Farben gemalt. Zu gerne werden sie als Spinnerei von Verschörungstheoretikern abgetan.<br />
Doch was ist, wenn sie sich eines Tages bewarheiten?<br />
Mir begegnete gerade eine recht populäre, und noch relativ junge Theorie.<br />
Eine hübsche Zusammenfassung findet sich hinter folgendem Bild.<br />
Enjoy it. If you can.<br />
<a href="http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html" target="_blank"><img src="http://konstantink.net/wp-content/uploads/2008/08/epi15.jpg" alt="" title="Flashdemo zu meiner Lieblingsverschwörung..." width="380" height="214" class="aligncenter size-full wp-image-79" /></a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2006/06/29/zukunft/' addthis:title='Zukunft?' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div> <p><a href="http://konstantink.net/?flattrss_redirect&amp;id=19&amp;md5=a64014ef24c4be3345575a98d1b2f3cb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://konstantink.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Steelenfeld</title>
		<link>http://konstantink.net/2005/07/26/steelenfeld/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2005 16:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansichtssache]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich glaube, so muss das auch damals gewesen sein, dass alles so groß und mächtig war, dass man gar nicht mehr darüber nachgedacht hat, was man sagt.&#8221; Das sagte ein Mädchen von vielleicht siebzehn Jahren zu ihrer Freundin, nachdem sie von einem älteren Herren beschimpft wurden, weil sie über und nicht zwischen den Stelen entlanggingen. [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2005/07/26/steelenfeld/' addthis:title='Steelenfeld' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.konstantink.net/keinebilder/index.php?bild=berlin" target="_top"><img src="http://www.konstantink.net/keinebilder/berlin/thumb/1.jpg" alt="Vorschriften" class="pivot-image" align="left" border="0"></a> </p>
<blockquote><p>&#8220;Ich glaube, so muss das auch damals gewesen sein, dass alles so groß und mächtig war, dass man gar nicht mehr darüber nachgedacht hat, was man sagt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das sagte ein Mädchen von vielleicht siebzehn Jahren zu ihrer Freundin, nachdem sie von einem älteren Herren beschimpft wurden, weil sie über und nicht zwischen den Stelen entlanggingen.<br />
Diesen Satz habe ich später (nicht mehr ganz wörtlich aber doch sinngemäß) aufgeschrieben, weil er in mir viel bewegt hat. Meine Sicht des Stelenfeldes hat sich auch durch diesen Satz verändert.</p>
<p>Die Stelen sind so überwältigend, dass man schnell den Überblick, das Große, Ganze aus den Augen verliert.<br />
Die Stehlen zwischen denen man hindurchgeht, verdecken wie Scheuklappen den Blick auf alles was sich neben einem befindet &#8211; dazwischen der wie endlos wirkende Gang, welcher aus dem Feld hinausführt.<br />
Der Besucher verliert mit dem Überblick auch einen Teil seiner Macht über seine Entscheidungen. Er muss sich der Masse von Stelen unterordnen und ihrer Ordnung folgen.<br />
Ist das nicht das Prinzip, dass die großen Verbrechen an den Juden erst ermöglicht hat?</p>
<p><a href="http://www.konstantink.net/keinebilder/index.php?bild=berlin" target="_top"><img src="http://www.konstantink.net/keinebilder/berlin/thumb/5.jpg" alt="Vorschriften" class="pivot-image" align="right" border="0"></a> </p>
<p>Wenn das System wichtiger wird als das Element, das Individuum, der einzelne Mensch, dann verliert die Entscheidung des Verstandes an Gewicht gegenüber dem System und seiner Ordnung. Die Aufrechterhaltung der Ordnung wird zum wichtigsten Ziel, die Einhaltung der Regeln zum obersten Gebot.<br />
Somit kommt es, dass auf die Einhaltung von Regeln mehr Wert gelegt wird, als auf das Verstehen von Problemen &#8211; der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.<br />
Das Begreifen, das Verstehen, das Herangehen an eine Sache mit anderen, ungewöhnlichen Mitteln, mit Mitteln die bestehenden Regeln widersprechen wird automatisch zur Unverfrohrenheit. </p>
<p>Das Stelenfeld verstehe ich somit in erster Linie nicht allein als Mahnmal für die ermordeten Juden europas sondern auch als Bild für den menschenmöglichen Größenwahn &#8211; der ein solches Verbrechen ermöglichte.</p>
<p><strong>Stelenhüpfen</strong></p>
<p><a href="http://www.konstantink.net/keinebilder/index.php?bild=berlin" target="_top"><img src="http://www.konstantink.net/keinebilder/berlin/thumb/6.jpg" alt="Vorschriften" class="pivot-image" align="left" border="0"></a> Es ist verboten von Stele zu Stele zu springen. Das Betreten und das Gehen über die Stehlen ist auch bei genauer Einhaltung der Vorschriften aber ebenso wie das Sitzen auf den Stelen nicht verboten.<br />
Sich über die Stelen und die Köpfe der anderen Besucher zu erheben ist dennoch in mehrfacher Hinsicht eine Überwindung.</p>
<p>Zum Einen reagieren &#8220;die Erwachsenen&#8221; häufig erbost &#8211; etwa </p>
<blockquote><p>&#8220;Das ist ja geradezu unglaublich, was Sie da machen! Sie hüpfen wohl auch auf Grabmälern so rum!&#8221;<br />
Auch ein freundlicher Hinweis darauf, dass ein Denkmal doch etwas anderes als ein Grab sei, führt häufig nur zu weiteren Vorwürfen wie &#8220;Hier ist das Betreten ja sogar noch viel schlimmer.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.konstantink.net/keinebilder/index.php?bild=berlin" target="_top"><img src="http://www.konstantink.net/keinebilder/berlin/thumb/7.jpg" alt="Vorschriften" class="pivot-image" align="left" border="0"></a> </p>
<p>Zum Anderen Kostet der &#8220;Sprung&#8221; oder Schritt über einen Gang immer auch Überwindung. Mitunter traut sich der Stelenhüpfer auch nicht so recht. Gerade von einer höheren auf eine niedrigere Stele zu gelangen kostet viel Überwindung.</p>
<p>Natürlich kann ich verstehen, dass es Menschen gibt, die es als Schändung ansehen, sich auf die Stelen zu begeben, sie mit Füßen zu betreten und von Stele zu Stele zu springen oder zu gehen.<br />
Vielleicht denken Sie &#8220;Mensch &#8211; wie können die nur das Denkmal als Spielplatz missbrauchen! Für die ist das wohl nur ein großer Spaß! Warscheinlich wissen die gar nicht, warum das Stelenfeld überhaupt ist.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.konstantink.net/keinebilder/index.php?bild=berlin" target="_top"><img src="http://www.konstantink.net/keinebilder/berlin/thumb/9.jpg" alt="Vorschriften" class="pivot-image" align="right" border="0"></a> </p>
<p>Mir ist aber kein Stelenhüpfer begegnet, der aus Respektlosigkeit oder gar Missachtung der ermordeten Juden über das Stelenfeld &#8220;gehüpft&#8221; wäre.<br />
Im Gegenteil, alle die mir begegneten, haben sich offenbar sehr wohl mit dem Warum des Stelenfeldes beschäftigt. Häufig hatte ich das Gefühl, dass sie das Denkmal aus ihrem &#8220;verbotenen&#8221; Blickwinkel sogar besser verstanden hätten.</p>
<p><a href="http://www.konstantink.net/keinebilder/index.php?bild=berlin" target="_top"><img src="http://www.konstantink.net/keinebilder/berlin/thumb/4.jpg" alt="Vorschriften" class="pivot-image" align="left" border="0"></a> </p>
<p>Diese andere, verbotene Perspektive eröffnet eben einen ganz anderen Blick auf das Feld, es wirkt auf eine andere Art überwältigend.<br />
Auf einer Stele mitten im Feld zu stehen wirkt beängstigend, da man auch hier ganz alleine ist. Dazu kommt, dass man über so viele Abgründe gelangen muß, um das Feld wieder zu verlassen. Der direkte Weg nach unten wirkt zu weit, ist es häufig auch, ein Herunterspringen ist nicht möglich.<br />
Dazu ist es schwer die Höhe der &#8220;eigenen&#8221; Stele richtig abzuschätzen, man muß bis weit an den Rand des Feldes zurück um herunter zu kommen.</p>
<p>Das Verbot des Stelenhüpfens ist aber dennoch gut, wichtig und richtig. Es schützt das Stelenfeld mehr oder weniger gut vor Missbrauch durch Menschen, die &#8220;nur so zum Spaß&#8221; über das Stelenfeld Hüpfen (soweit es diese überhaupt gibt). Wer aber das Stelenfeld aus einer anderen Perspektive, also von oben sehen möchte, der muss das Verbot übergehen oder durch Verzicht auf das Springen das Verbot umgehen. Das wissentliche Hinwegsetzen über ein Verbot setzt ja eine bewusste Entscheidung voraus, kann Folge von oder Anlass für ein Nachdenken über den Sinn des Verbotes und in diesem konkreten Fall eben über das Warum des Stelenfeldes sein.</p>
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		<title>Zusammenhänge</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2005 22:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansichtssache]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fand die Eröffnungsveranstaltung des Kongresses &#34;Bertelsmann &#8211; ein globales Medienimperium macht (Hochschul-) Politik&#34; statt. 15. &#8211; 17. Juli 2005 Freie Hamburger Hochschule: &#8220;www.freie-hh.de(Homepage der Freien Hamburger Hochschule)&#8221;:http://www.freie-hh.de . Durch Zufall kam es dazu, dass ich mir diese Eröffnungsveranstaltung anhörte. Mir stellten sich ganz neue Blickwinkel auf die Hochschulpolitik dar. Prof. Martin Bennhold der mich [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://konstantink.net/2005/07/16/31/' addthis:title='Zusammenhänge' ><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_facebook like"></a><a class="addthis_button_blogger"></a><a class="addthis_button_formspring"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand die Eröffnungsveranstaltung des Kongresses &quot;Bertelsmann &#8211; ein globales Medienimperium macht (Hochschul-) Politik&quot; statt. <span class="small">15. &#8211; 17. Juli 2005 Freie Hamburger Hochschule: &#8220;www.freie-hh.de(Homepage der Freien Hamburger Hochschule)&#8221;:http://www.freie-hh.de </span>.<br />
Durch Zufall kam es dazu, dass ich mir diese Eröffnungsveranstaltung anhörte. Mir stellten sich ganz neue Blickwinkel auf die Hochschulpolitik dar.</p>
<p>Prof. Martin Bennhold der mich durch Gestik, Mimik und Sprache stark an eine Figur aus Loriot&#8217;s Sketchen erinnerte &#8211; was ihn mir durchaus persönlich sympatisch macht &#8211; fasste seinen Vortrag in sechs Aussagen zusammen, die ich im Folgenden gerne frei wiedergeben möchte, da sie wichtige Erkentnisse enthalten, die mir bisher nicht in dieser Deutlichkeit bewust waren.<br />
Teilweise habe ich die folgenden Punkte auch mit Gedanken aus der anschließenden Diskussion ergänzt.</p>
<ul>
<li>Privatisierung<br  />Durch die Privatisierung öffentlicher Institutionen &#8211; die Errungenschaften der Zivilisation, also der Gemeinschaft darstellen (z.B. Bildungs-, Gesundheits- und Wasserversorgung) &#8211; werden diese Institutionen undemokratischen Strukturen unterworfen, da die öffentliche Kontrolle ausbleibt, ja verhindert wird.</li>
<li>Konzentration<br  />Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), dass maßgeblich an der Hochschulentwicklung beteiligt ist, ist ein Produkt der Bertelsmann Stiftung. Letztere hat in vielen Komissionen und Gremien, die sich mit der Entwicklung von Hochschulen in Deutschland beschäftigen wichtige Mitglieder positioniert.</li>
<li>Elite-Universität<br  />Die viel diskutierten Elite-Universitäten, die derzeit produziert werden sollen, werden atraktive Investitionsobjekte darstellen, sobald die kostenaufwendigen Transformationen durch öffentlichen Mittel vollzogen sind. Sie werden warscheinlich bald darauf einer Privatisierung unterzogen werden, da sie dann die &#8220;Filetstücke&#8221; der deutschen Hochschullandschaft darstellen werden.</li>
<li>Studiengebühren<br  />Da die schrittweise Erhöhung der Studiengebühren, die derzeit noch als Verwaltungsgebühren getarnt eingefordert werden im Grunde schon beschlossene Sache sind, wird die Universität selber bald ein reines Filetstück sein. Bildung wird Ware, mit der sich vortrefflich Geschäfte machen lassen.</li>
<li>Ideologische Perspektiven<br  />Das Studium soll bald nur noch als Investition in die eigene Zukunft verstanden werden, die Berufsausbildung steht deutlich im Vordergrund. Das Studium soll deutlich nach Marktprinzipien ausgerichtet werden. Was gefragt ist, was Gewinn bringt, wird angeboten.</li>
<li>Macht der Medien<br  />Die von Medien produzierten Waren sind Impulse für geistige Produktivität, können dieses zumindest sein. Entscheidend ist jedoch nicht die geistige Quallität einer Idee sondern ihr Marktwert.</li>
</ul>
<p>Ziel eines anderen großen Mediengiganten neben Bertelsmann ist laut eines Zitates, dessen genauer Wortlaut und Verfasser mir entfallen ist, sinngemäß die Vorherschaft im Bereich der Internetpublikationen und der Bildung.<br />
Bildung als Produkt eines oder einiger, großer Konzerne ist aber nicht das, was ich mir für meine Zukunft wünsche.</p>
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